5.800 km Zeltsafari von Kapstadt zu den Victoria Fällen

Eindrücke einer Zeltsafari
durch das südliche Afrika
im Oktober/November 2005

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Reisebericht

Tipps

Impressum


Tipps

Essen | Fotografieren | Geld | Gesundheit | Geschenke | Internet
Packliste
| Preise | Sicherheit | Souvenirs | Strom | Verständigung

Essen:
Die meisten Mahlzeiten wurden von unserem Koch Allan zubereitet, der ein hervorragendes Talent hatte, aus wenigen und einfachen Zutaten ein schmackhaftes, abwechslungsreiches Essen zuzubereiten. Wir sind immer satt geworden und hatten auf Grund der größtenteils herrschenden hohen Temperaturen meist mehr Durst als Hunger. Die hygienischen Verhältnisse waren für afrikanische Verhältnisse sehr gut und keiner hatte auch nur einmal mit Durchfall oder Unwohlsein zu kämpfen.
In meinem ganzen Leben habe ich noch nie soviel Wasser getrunken, wie in diesen drei Wochen, aber erstens wird es dringend empfohlen, da der Körper sonst sehr schnell dehydriert und zweitens hat man auch laufend ein Durstgefühl, was ich zu Hause nicht kenne.

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Fotografieren:
In Afrika macht Fotografieren besonderen Spaß, da einem hier Motive auf Schritt und Tritt begegnen. Durch die Trockenheit weisen die Pflanzen viele bizarre Formen auf, die Wüsten und Steine leuchten in der Sonne in Farben, die einem fast künstlich gefärbt vorkommen und die Tierwelt ist sehr interessant und vielfältig. Ein gutes Teleobjektiv ist natürlich empfehlenswert und eine Digitalkamera von Vorteil, da man nie weiß, ob man zwei Minuten später noch ein besseres Foto vom Elefanten oder Löwen schießen kann. Also drückt man erst mal auf den Auslöser und löscht eventuell später das Bild.

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Geld:
Wir haben lange überlegt, welche Zahlungsmittel wir mitnehmen sollen, haben uns dann für vorwiegend Bargeld in US-Dollar und Euro entschieden. In Südafrika und Namibia sind Abhebungen mit der EC-Karte (Maestro) zumindest in den größeren Orten kein Problem. Auch das Zahlen mit Kreditkarte (Visa und Master) ist in Geschäften und Restaurants normal.
Pech hatten wir in Simbabwe, da nach den Angaben des Reiseveranstalters auch dort problemlos mit Kreditkarte gezahlt werden könne. Jedoch ist man dort inzwischen so scharf auf Euro oder Dollar, dass man es beim Buchen von Ausflügen oft nur bar akzeptiert. In Gaststätten und Hotels dagegen sind Kreditkarten akzeptierte Zahlungsmittel.

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Geschenke:
Die meisten Menschen in den von uns besuchten Ländern Afrikas waren sehr arm, besonders war dies in Simbabwe zu spüren. Wir empfehlen, nicht die besten Kleidungsstücke mitzunehmen und diese dann dort zu verschenken, oder auch gegen irgendein Souvenir einzutauschen. Die Menschen haben oft nur das, was sie auf dem Leib tragen und können wirklich alles gebrauchen, auch das, was für uns teilweise minderwertig scheint. Vor allem Schuhe sind sehr begehrt. Diese Form der direkten Spende ist sicherlich viel nutzbringender als die Überweisung eines Geldbetrages auf ein Spendenkonto und man sieht den Erfolg und die Freude vor Ort.

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Gesundheit:
In Süd-Afrika und Namibia ist die ärztliche Versorgung ausgezeichnet, allerdings nur in den größeren Orten. Weitab vom Schuss sollte man vorsichtig sein und kein Risiko eingehen, denn die Entfernungen bis zum nächsten größeren Ort sind teilweise erheblich. Bärbel hatte großes Glück, dass sie ihre Zahnschmerzen in Swakopmund bekam und nicht im Bushcamp im Okawangodelta.
Das Leitungswasser hat fast überall (außer in Simbabwe) eine gute Qualität und ist trinkbar.
Generell sollte man nicht in stehenden Gewässern baden, da diese mit Bilharzia, einer Art Saugwürmern, verseucht sein können und die gefährliche Bilharziose verursachen können.
Aids ist ein ernstzunehmendes Problem in ganz Afrika und man sollte sich danach verhalten.

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Internet:
Erstaunt ist man immer wieder, dass man auch in noch so entfernten Orten eine Möglichkeit findet, zumindest seine E-Mails abzurufen oder zu versenden. In allen größeren Orten gehören Internet-Cafes zum Straßenbild und die Kosten für die Nutzung sind mehr als günstig.

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Packliste:
Uns haben folgende Dinge gute Dienste geleistet:
- Pflaster/Verbandszeug (überall spitze Dornen!)
- persönliche Medikamente
- Waschzeug (Duschbad und Haarwaschmittel kann man aber auch überall kaufen)
- Mittel gegen Durchfall (haben wir zwar nicht gebraucht, aber man weiß ja nie...)
- Lippenbalsam, Handcreme, Antiseptische Creme oder Spray
- Augen- und Nasentropfen (einige hatten Probleme wegen der trockenen Luft!)
- etwas Toilettenpapier für das Buschcamp
- Regenjacke
- Lange strapazierfähige Hosen (habe ich am Ende dort gelassen)
- kurze Hosen
- Fleece-Jacke für kühle Abende und Swakopmund
- Unterwäsche und Socken
- Feste Schuhe und Sandalen
- Badelatschen für Dusche und Pool
- Badehose bzw. Bikini und Handtücher (kann man dort lassen)
- Vier bis sieben T-Shirts (kann man unterwegs waschen und dann verschenken)
- Insektenschutz
- Anti-Malaria Tabletten (sicher ist sicher, obwohl wir keiner Mücke begegnet sind)
- Mineralsalz-Pulver gegen die Dehydration
- 1 Liter Trinkflasche für Wasser unterwegs
- Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor
- Waschmittel in der Tube
- einige Plastiktüten
- Sonnenbrille
- Kopfbedeckung
- Taschen- oder Stirnlampe (am besten mit LED's) und genügend Batterien
- Fotoausrüstung mit genügend Aufnahmematerial und Schutzhülle gegen feinen Sand
- Bindfaden, Schreibheft und Kulis (gleich mehrere zum Verschenken)
- Taschenmesser (evtl. auch zum Verschenken - aber nicht in's Handgepäck!)

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Preise:
Die Preise in "normalen" Restaurants liegen deutlich unter denen in Deutschland. Ebenso die Dinge des täglichen Bedarfs. Betrachtet man dagegen das Lohnniveau der durchschnittlichen Afrikaner (soweit diese überhaupt Arbeit haben) ist für sie alles sündhaft teuer.

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Sicherheit:
Grundsätzlich sollte man, wie überall auf der Welt in bestimmten Ballungsgebieten der Großstädte, auf seine Sachen achten, möglichst keine Wertgegenstände sichtbar bei sich tragen und sich nach Dunkelwerden nicht allein auf den Straßen bewegen. Die Kriminalitätsrate ist auf Grund der zunehmenden Verarmung recht hoch. Befolgt man einige Regeln und benutzt den gesunden Menschenverstand, ist man jedoch relativ sicher:

  • Dunkle, einsame Gegenden unbedingt meiden
  • Nur mit einer organisierten Tour in die Townships gehen
  • Wichtigen Papiere und große Geldbeträge im Hotelsafe deponieren
  • Abends ein Taxi oder Auto benutzen
  • Möglichst immer mit mehreren Personen bummeln gehen
  • Keine Wertsachen offen zeigen oder offen im Auto liegen lassen
  • Nicht an einsamen Plätzen allein Rast machen
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    Souvenirs:
    Sehr schön sind handwerklich gefertigte Gegenstände, wie Skulpturen, Textilien, Holzschnitzereien oder Korbwaren, welche oft von den Bewohnern der Townships gefertigt sind. Aufpassen muss man, dass man keine Waren kauft, deren Materialien gegen das Artenschutzabkommen verstoßen. Erstens ist es im eigenen Interesse, dass gefährdete Tiere und Pflanzen unangetastet bleiben und zweitens möchte man keinen Ärger mit dem Zoll bekommen.

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    Strom/Spannung:
    Steckadapter Die Spannung beträgt wie bei uns 200V/50 Hz, aber die Steckdosen waren überall in den südafrikanischen Ländern für europäische Stecker ungeeignet. Man benötigt einen Steckeradapter, den man aber in den meisten kleinen Läden und Supermärkten kaufen kann. Wir versorgten uns gleich in Kapstadt damit und bezahlten dafür knapp 10 Rand. Unterschiedlich ist jedoch auf manchen Zeltplätzen die Ausstattung mit (funktionierenden) Steckdosen, was ich meist bei der Beschreibung unserer Stationen erwähnt habe. Meist gibt es sie in den zentralen Waschräumen, wo man allerdings nur hoffen kann, dass alle ehrlich sind und man das Ladegerät mit den Akkus am Morgen wiederfindet. Harry's Ladegerät incl. Akku des Camcorders war im Waschraum des Etosha-NP am nächsten Morgen nicht mehr da. Es steckte zwar ein fremdes drin, was ihm aber nichts nützte. Kann also auch eine Verwechslung gewesen sein - aber trotzdem sehr ärgerlich.

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    Verständigung:
    Die Verständigung mit unseren Guides erfolgte ausnahmslos in Englisch. In Namibia ist deutsch in den Geschäften meist kein Problem und bucht man irgendwelche Ausflüge kann man i.d.R. auch in Südafrika auf Bitte einen deutschsprechenden Reiseleiter bekommen. Im Busch und in den kleineren Orten ist manchmal auch Englisch nicht ausreichend, da man dort entweder das aus dem Niederländischen hervorgegangene Afrikaans oder irgendeine Stammessprache spricht, dann helfen Hände und Freundlichkeit weiter.

       

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